Spieltag der Ü30-Frauen in Flein am 29.09.2019

TSV Hardthausen : HSG Bad Wimpfen Biberach 17:8 (9:2)


Obwohl die Mittagsstunde schon deutlich überschritten war, schienen die Damen der Ü30-Mannschaft beim ersten Spiel des Spieltages noch nicht so richtig wach zu sein. Vor allem in der ersten Halbzeit schafften es die Frauen nicht, konzentriert den Ball durchzuspielen, ohne dass die Gegnerinnen ihre Hände irgendwann dazwischen bekamen und die HSG auskonterten. Und so verlief der Beginn der Partie sehr einseitig, so dass die Hardthausenerinnen bereits 8 Würfe im Tor platzieren hatten, bis der erste Treffer von den Wimpfenerinnen und Biberacherinnen erzielt werden konnte. Bis zur Halbzeitpause legten beide Mannschaften noch jeweils ein Tor drauf, so dass der Halbzeitstand 9:2 betrug.


Den ersten Treffer im zweiten Durchgang konnte die Mannschaft der HSG für sich verbuchen. Im Gegenzug gelang es jedoch den Gegnerinnen wiederum 3 Tore auf ihre Habenseite zu packen, so dass sie ihren Vorsprung noch weiter ausbauen konnten (12:3). Dieses Bild änderte sich auch nicht mehr im weiteren Verlauf der Partie, wobei die HSGlerinnen die zweite Halbzeit in Summe ausgeglichener gestalten konnten und in dieser nur 2 Tore weniger erzielten als die Hardthausenerinnen. So endete die Begegnung, in der die Damen aus Wimpfen und Biberach dem temporeichen Spiel der Gegnerinnen nicht viel entgegen zu halten hatten, verdient mit einem 17:8.


Dennoch verließen die Damen der HSG das Spielfeld mit einem positiven Gefühl, da man sich von vornherein keinen Illusionen auf einen Sieg hingegeben hatte. Es waren auch schöne Passagen im Spiel zu sehen, in denen man es schaffte, sich in eine gute Wurfposition zu bringen. Doch leider scheiterten die Spielerinnen, selbst wenn man frei vor dem Tor zum Wurf kam, oft an der sehr guten Torhüterin der Gegnerinnen.


Es spielten: Tor: Karin Pospiech; Feld: Maria Zanon (1/1), Nathalie Romanow (3), Melanie Bönisch (1), Stephanie Schellhas, Corina Weyhing (1), Sarah Hoffmann (2), Melanie Paul, Uta Luft, Isabell Ohrnberger, Sina Pflugfelder


HSG Bad Wimpfen Biberach : TV Flein 15:15 (8:9)


Mit ebenfalls keinen großen Erwartungen starteten die Damen der HSG nach einer langen Pause in das Spiel gegen die Frauen des TV Flein. So gingen diese auch erwartungsgemäß zunächst mit 0:2 in Führung. Die Ü30erinnen der Spielgemeinschaft wollten aber nicht die gleichen Fehler machen, wie in der vorherigen Begegnung. So spielte man konzentrierter, wodurch die Abspielfehler ausblieben und die Gegnerinnen nicht mehr derartig zu einfachen Kontern eingeladen wurden. Zwar gelang es den Fleinerinnen ihren Vorsprung bis zu einem 3:6 auszubauen, doch konnten die Wimpfenerinnen und Biberacherinnnen mit 3 Toren in Folge den Gleichstand beim 6:6 herstellen. Bis zur Halbzeitpause legte dann der TV Flein immer ein Tor vor, doch im Gegenzug konnten die HSGlerinnen immer wieder ausgleichen, so dass man sich beim 8:9 in die kurze Halbzeitpause begab.


Auch in der 2. Halbzeit war das erste Tor den Fleinerinnen vorbehalten, doch zog die Mannschaft aus Bad Wimpfen und Biberach nach und konnte wieder zum 10:10 ausgleichen. Anschließend legten die Damen des TV erneut immer wieder 1 Tor vor und die Damen der HSG egalisierten im Anschluss gleich wieder. Diese Folge verlief so bis zum 14:14. Erst dann konnten die HSG Mädels das 1. Mal beim 15:14 in Führung gehen. Leider gelang den Fleinern aber wiederum der direkte Ausgleich. Und so trennte man sich nach dieser spannenden Partie mit dem überraschenden Ergebnis von 15:15.


Es spielten: Tor: Karin Pospiech; Feld: Maria Zanon, Nathalie Romanow, Melanie Bönisch (3), Stephanie Schellhas, Corina Weyhing (4), Sarah Hoffmann (1), Melanie Paul (2), Uta Luft (1), Isabell Ohrnberger, Sina Pflugfelder (3)


Mit einer Niederlage und einem Unentschieden schlossen die Ü30-Damen den Spieltag in Flein nicht unzufrieden ab – hatte man sich doch im Vorfeld eigentlich keinerlei Chancen auf einen Punktgewinn ausgerechnet. Trotz dass man in dieser Konstellation noch nie zusammen gespielt hatte, waren einige schöne Aktionen dabei. An der Torausbeute – insbesondere bei den 7-Meter-Strafwürfen (insgesamt bekam die HSG 7 zugesprochen, konnte aber nur einen einzigen verwandeln) – muss jedoch noch gearbeitet werden. Die Mannschaft hat dafür aber nun auch genügend Zeit, da in diesem Jahr kein weiterer Spieltag mehr ansteht. Erst im Januar kommen die Ü30-Damen wieder zum Einsatz.


Wer nun Lust bekommen hat, die lustige Truppe noch zu unterstützen, ist herzlich eingeladen, beim Training vorbeizuschauen. Dieses findet jeden Mittwoch von 19:30 bis 21:00 Uhr in der Böllingertalhalle in Biberach statt.

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