Frauen: HSG BWB - HSG Kochertürn/Stein 2 19:15 (7:8)

2 lang ersehnte Punkte


Nach sehr langer Durststrecke konnten die Damen der HSG Bad Wimpfen/Biberach endlich mal wieder eine Partie für sich entscheiden. Lange spielten die Stauferinnen mit zu wenig Druck auf die gegnerische Abwehr, weshalb man sich mit dem Torwerfen schwer tat. Glücklicherweise stand die eigene Defensive aber relativ stabil, wodurch auch die Frauen aus Kochertürn/Stein Probleme hatten, den Ball im Tor unterzubringen. Und so schaffte es in einem ausgeglichenen Spiel, keine der beiden Mannschaften sich bedeutend abzusetzen. In der 25. Minute war für die Gäste die höchste Führung mit 4 Toren beim 3:7 herausgespielt, doch mit einem 3-Tore-Lauf gelang den Gastgeberinnen der Anschluss. Bis zum Seitenwechsel packten beide Mannschaften noch jeweils ein Tor drauf, so dass es mit 7:8 in die Pause ging.


In der Halbzeitansprache appellierte Trainer Dirk Lober weiter so konzentriert in der Abwehr zu agieren und sich im Angriff die Chancen durch Laufarbeit zu erspielen.


In der 39. Minute gelang den Stauferinnen erstmals seit der 2. Minute (2:2) wieder der Ausgleich. Zwar konnten die Gäste noch zweimal ein Tor vorlegen, doch schließlich wechselte in der 46. Minute beim 13:12 die Führung. Nach einem letzten Ausgleich der Gastmannschaft, konnten die Damen der HSG BWB den Vorsprung über ein 16:13 (51. Minute) bis zum Endstand von 19:15 ausbauen und 2 wichtige Punkte auf ihrem Konto verbuchen.


Trotz eines relativ starken Ungleichgewichts an 2-Minuten-Strafen (6:2) und an 7-Meter-Würfen (1:13), gelang es der Heimmannschaft mit einer an diesem Tag sehr gut aufgelegten Pamela Schöbel im Kasten (nur 6 der 7-Meter-Würfe fanden ihren Weg ins Tor), das Spiel für sich zu entscheiden. Zwar waren auch in dieser Partie einige Unsicherheiten in der Mannschaft zu erkennen, doch schafften es die Damen mit ihrer kämpferischen Moral, diese Unzulänglichkeiten auszugleichen. An diese Leistung kann man anknüpfen und hoffentlich bald die nächsten 2 Punkte auf der Haben-Seite verbuchen.


Es spielten: Tor: Karin Pospiech, Pamela Schöbel; Feld: Lena Schmalzhaf (4), Maria Folge (1), Nathalie Wahl (3), Stefanie Gummert (3), Stephanie Henrich (2), Nadja Eisenbrandt (1/1), Nadja Hinkel, Azucena Hoffmann (3), Sarah Hoffmann (2)

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